Vorbilder


Aufbau eines europäischen Netzwerks traditioneller Lebensmittel zur Verbesserung des Wissenstransfers

SEZ kooperiert mit der Universität Hohenheim für eine erfolgreiche Antragstellung

Das Life Science Center (LSC) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum der Universität Hohenheim. Es bietet den lebenswissenschaftlich orientierten Fachrichtungen eine zentrale Plattform, um innovative Forschungsvorhaben im Verbund durchzuführen und die wissenschaftlichen Weiterentwicklungen sowie die internationale Vernetzung auf dem Gebiet der Life Sciences voranzutreiben.

Unterstützung durch das SEZ

Seit vielen Jahren ist das LSC im Kontakt mit dem SEZ: es erhält regelmäßig Beratungen und Informationen zu EU-Fördermöglichkeiten und das SEZ unterstützt bei europäischen Partnersuchen für gemeinsame Forschungsvorhaben. Im Jahr 2012 identifizierten das LSC und das SEZ gemeinsam einen interessanten europäischen Aufruf im 7. Forschungsrahmenprogramm. Das SEZ unterstützte und begleitete das Zentrum von Anfang an beim Antragstellungsprozess und konnte über das Enterprise Europe Network zwei passende Partner aus den Niederlanden (Universität Wageningen) und Frankreich (Universität Strasbourg) in das Projekt bringen.

Nach der erfolgreichen Einreichung des Antrags wurde das Projekt TRAFOON von der Europäischen Kommission als positiv und förderungswürdig bewertet. TRAFOON startete im November 2013 mit einer Laufzeit von drei Jahren.

Das EU-Projekt TRAFOON „Traditional Food Network to improve the transfer of knowledge for innovation“ befasst sich mit dem Erhalt und Schutz der kleinen und mittleren Produzenten von traditionellen Lebensmitteln (Getreideerzeugnisse, Fisch, Obst, Gemüse und Pilze) in Europa. Diese stehen vor der Herausforderung, zahlreiche existierende europäische Vorschriften für ihre Lebensmittel erfüllen zu müssen. Gleichzeitig bietet sich ihnen jedoch die Möglichkeit, wettbewerbsfähiger zu werden, indem sie gezielt die gesundheitlichen und ernährungsspezifischen Aspekte ihrer Produkte vermarkten.

Um im globalen Wettbewerb auch in Zukunft bestehen zu können, werden diese traditionellen Unternehmen gezielt unterstützt. Ein europäisches Wissenstransfer-Netzwerk mit dem Fokus auf die genannten Lebensmittelsektoren wird eingerichtet, das Forscher mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Verbänden verknüpft. Die Projektpartner bieten gezielte, bedarfsgerechte Dienstleistungen zur Stärkung der Innovation der KMU an, wie Schulungen zu geistigen Eigentumsrechten oder Qualitätsmanagement. Letztendlich soll aus dem erfassten Bedarf der traditionellen KMU eine europäische Forschungsagenda für traditionelle Lebensmittel erstellt werden.

Die 30 Projektpartner aus 14 Ländern erhalten dafür Fördermittel der Europäischen Kommission in Höhe von rund 4 Millionen Euro.

Weitere Informationen: http://www.trafoon.eu


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